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Elternberatung

Die Zusammenarbeit von Eltern und Betreuern im therapeutischen Prozess führt zu einer Verstärkung der therapeutischen Wirkung. Die Bezugspersonen lernen hierbei, wie sie den Alltag mit bedeutungsvollen Interaktionen und Lernerfahrungen füllen können.

Regelmäßige Elterngespräche end Elternberatung

Wir unterstützen Angehörige und Bezugspersonen dabei, die Betroffenen sowie das jeweilige Störungsbild und dessen Auswirkungen auf das tägliche Zusammenleben und den Lebensweg besser zu verstehen.

In unserer Praxis ist der Einbezug der Eltern bzw. Bezugspersonen bei der therapeutischen Begleitung von Kindern mit ADHS oder ASD ein fester Bestandteil des gesamten Prozesses. Eltern erhalten regelmäßig Elternberatung und Training und werden aktiv in die Therapie einbezogen.

Gemeinsam stärken wir die Eltern-Kind-Beziehung und fördern den Aufbau einer sicheren, vertrauensvollen und unterstützenden Bindung. Gemeinsam entwickeln wir praktische Lösungen, die zu einer positiven Entwicklung des Kindes beitragen. Um dies zu erreichen, bieten wir regelmäßige Elterngespräche an.

Eltern als sichere Basis:Verstehen statt kämpfen

ADHS-Elterntraining

Der Familienalltag mit einem neurodivergenten Kind kann wunderschön, aber gleichzeitig auch sehr herausfordernd sein. Viele Eltern erleben emotionale Ausbrüche, Überforderung, Unsicherheiten im Umgang mit dem eigenen Kind und das Gefühl, trotz großer Bemühungen immer wieder an Grenzen zu stoßen.

Oft hören Eltern Sätze wie:

„Sie müssen konsequenter sein.“

„Ihr Kind manipuliert.“

„Das ist nur schlechtes Verhalten.“

Dabei steckt hinter vielen Verhaltensweisen keine Absicht, sondern ein überlastetes Nervensystem, emotionale Überforderung oder Schwierigkeiten in der Regulation.

Diese Psychoedukation richtet sich an Eltern von Kindern mit ADHS, ASS oder AuDHD sowie an Familien im diagnostischen Prozess. Ziel ist es, Eltern dabei zu unterstützen, ihr Kind besser zu verstehen, Sicherheit im Alltag zu entwickeln und die Beziehung zum Kind zu stärken.

Inhalte der Training:

-Neurodiversität verstehen,

-Verhalten als Kommunikation erkennen,

-Emotionen und Co-Regulation,

-empathische und bedürfnisorientierte Kommunikation,

-Strategien für Zuhause, Kindergarten und Schule, -Umgang mit Wut, Überforderung und -Krisensituationen,

-Grenzen setzen ohne Beschämung oder Strafe,

-Unterstützung bei alltäglichen Herausforderungen,

-Stärkung der Elternrolle und der familiären Beziehung.

Die Psychoedukation basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie auf -Elementen aus: CBT (Kognitive Verhaltenstherapie), DBT (Dialektisch-Behaviorale Therapie), ACT (Acceptance & Commitment Therapy), beziehungs- und regulationsorientierter Begleitung.

Ziel der Psychoedukation:

Im Mittelpunkt steht nicht die „Veränderung“ des Kindes, sondern ein besseres Verständnis für seine Bedürfnisse, seine Regulation und seine Art, die Welt wahrzunehmen.

Gemeinsam entwickeln wir:

mehr Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen, mehr Ruhe und Orientierung im Familienalltag,

praktische Strategien für emotionale Regulation,

eine stärkere und sicherere Beziehung zwischen Eltern und Kind.

Denn Kinder brauchen keine perfekten Eltern. Sie brauchen Erwachsene, die sie verstehen, begleiten und Sicherheit geben.

Formate und Organisation

Die Psychoedukation findet online statt. Es besteht die Möglichkeit einer individuellen Psychoedukation für Familien.

Ebenso ist die Durchführung einer Gruppen-Psychoedukation möglich.

👉 Für die Gruppenform gilt: Die Anmeldung ist fortlaufend geöffnet. Die Gruppe startet, sobald sich eine ausreichende Teilnehmerzahl gefunden hat.

📌 Umfang: 15 Sitzungen

Anmeldung

Bei Interesse (Einzel- oder Gruppenformat) senden Sie bitte eine e-mail an:

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